Wir über uns

Ein Blick auf die Geschichte des Ökumenischen Weltladens Borbeck zeigt eine Entwicklung vom "Dritte-Welt-Laden" zum "Fachgeschäft für Fairen Handel". Zu Beginn war die Ware für den Verkauf nur Mittel zum Zweck: Am Beispiel der klassischen Kolonialwaren Kaffee, Tee, Zucker oder Kakao wurden die ungerechten Welthandelsstrukturen aufgezeigt. Durch Bildungsarbeit sollte eine Veränderung des Bewusstseins erreicht werden, damit die Politik gerechteren Handel mit den Ländern im Süden durchsetzen könnte. In den 1980iger Jahren drängten jedoch die Produzenten in Übersee darauf, mehr Produkte zu fairen Preisen abzusetzen, die konkrete Hilfe für die Produzenten und der Warenverkauf gewannen an Bedeutung. Die Importorganisationen weiteten den Absatz der fair gehandelten Lebensmittel auf Bio-Läden und Supermärkte aus. Das führte zu einem Modernisierungsdruck für die Weltläden, es wurde notwendig, sich zu Fachgeschäften des Fairen Handels weiter zu entwickeln.

Auch im Borbecker Weltladen hat sich seit der Gründung 1982 vieles verändert. Durch Fortbildung der ehrenamtlich Mitarbeitenden ist die gesamte Arbeit professioneller geworden. Es gibt handelsübliche Öffnungszeiten, eine ausgeweitete Produktpalette, eine ansprechende Präsentation der Waren sowie kompetente Beratung. Als Fachgeschäft des Fairen Handels kann der Weltladen jetzt gut neben den Supermärkten bestehen, aber für die ehrenamtlich Mitarbeitenden ist es immer wieder neu ein hoher Anspruch, der bewältigt werden will. 20 bis 25 ehrenamtliche Helfer werden ständig gebraucht, damit der Laden läuft. Daher sind Menschen, die sich für eine Mitarbeit in der Gruppe interessieren, immer herzlich willkommen. Die Ladengespräche an jedem 1. Dienstag im Monat sind ein wichtiges Treffen für alle. Hier können Informationen weitergegeben und Schwierigkeiten besprochen werden.

Neben den ehrenamtlich Mitarbeitenden gibt es noch Fördermitglieder des Weltladens, die Paten. Sie unterstützen die Arbeit regelmäßig finanziell, damit die Kosten für das Ladenlokal und viele Aktivitäten auch in schwierigen Zeiten bezahlt werden können.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Weltladens in Borbeck



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